Torsten Hartmann

House of the Dying Sun

Bereits am 1. November 2016 hat House of the Dying Sun, ein Weltraum Dog Fighter, bei Steam den Early Access Status abgelegt und feierte offiziell Release. Ich brauchte erst ein Steam Deck, damit ich dieses kleine aber großartige Spiel endlich selbst erleben durfte. Es ist eine Schande.

Aber lieber spät als nie und so habe ich den Imperator gestern Abend endlich gerächt. Der wurde nämlich verraten und es lag an mir, die Schuldigen mit meiner Flotte zu jagen und als Partikel in der Leere des Raums zu verteilen.

Und mir gefällt alles an diesem Spiel: Die Steuerung (ich wählte den externen Controller umd spielte am TV), die Möglichkeit jederzeit von der Echtzeit in die taktische Karte zu wechseln (wie bei Rebel Galaxy Outlaw), die minimalistische aber wunderschöne Grafik und die kompakte Länge.

Vor allem letzteres, denn Zeit wird mit zunehmenden Alter ja immer knapper. Da freue ich mich zwischen Zelda und Starfield, dass House of the Dying Sun nicht auf Kampagnenlänge sondern auf Wiederspielwert setzt: Je höher der Schwierigkeitsgrad, den ich vor jeder Mission neu wähle, umso höher die Belohnung, von der ich meine Flotte aufmotze.

Apropos Flotte: Die wächst mit jeder abgeschlossenen Mission ein Stück. Mal sind es Waffen, mal sind es Jäger, mal ganze Zerstörer. So werden nicht nur kommende Einsätze leichter sondern auch bereits erledigte Aufgaben können vielleicht endlich in einem höheren Schwierigkeitsgrad erledigt werden.

Es hat sieben Jahre gedauert, bis ich dieses wunderbare Spiel endlich gezockt habe und ich hoffe, ihr habt die Möglichkeit, das ebenfalls zu tun, falls ihr es nicht schon längst getan habt. Warum es dieses kleine Meisterwerk nicht auf Konsolen zu kaufen gibt, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

#spiel