Torsten Hartmann

High on Life

Anfang letzten Jahres habe ich Halo Irgendwas durchgespielt und weil ich dessen endlos lange Gänge mit karger Alienarchitektur mittlerweile scheinbar erfolgreich verdrängt habe, war es wohl an der Zeit, mal wieder einen neuen Ego Shooter zu spielen.

Allein der Gedanke daran, repetitive Horden seelenloser Gegner mit Dauerfeuer aus der Egoperspektive abzuballern ermüdet mich aktuell zwar sehr, aber hey: Irgendwas mit Rick & Morty Humor war da. Und Außerirdische, die Menschen rauchen. Und lebende sehr gesprächige Waffen mit ganz großartigen Synchronsprechern.

Der miese Charakter meines virtuellen Mentors Gene und die besten sprechenden Waffen seit Devil May Cry 3 machen die stumpfe Ballerei und Schnitzeljagd nach Wegpunkten dank sehr, sehr schwarzem Humor überraschend erträglich.

Wer auf das Dauergequatsche der Waffen keine Lust hat, geht bitte weiter, denn ansonsten gibt es hier nichts zu sehen. Fans von Rick & Morty ballern im Game Pass Probe. Ich fands gut und habe mich wirklich ganz köstlich amüsiert.

#spiel