
EA betritt blutiges Neuland: das Survival Horror Genre. Von vorsichtigen Schritten kann bei diesem vortrefflichen Einstieg allerdings nicht die Rede sein. Außer natürlich bei denjenigen Spielern, die sich der Herausforderung dieses virtuellen Albtraums im düsteren Science Fiction Ambiente stellen wollen.
DIE HANDLUNG spielt überwiegend im verunglückten Raumfrachter USG Ishimura, dessen Notsignal das Shuttle Kellion auf den Plan gerufen hat. Nach einem nicht unbedingt einwandfrei verlaufenem Andockmanöver finden Mechaniker Isaac Clark und seine Kollegen den Raumfrachter vor allem als eins vor: eine düstere, überall quitschende und knarrende Leichenhalle. In der Rolle Isaacs gilt es auf Funk- und Videoanweisung des Captains Dinge im Schiff zu reparieren und Informationen nachzugehen, um das Schicksal der Menschen in der Ishimura zu klären. Vor allem aber darum, den eigenen Hintern aus dem Teil wieder heile herauszubekommen.
DAS SPIEL fesselt den Spieler in zwölf Kapiteln mit einer dichten Atmosphäre die in dieser Form ihres gleichen sucht. Die Mischung aus Science Fiction und Horror spannt einen aufs Äusserste an. Die immer erschreckenderen Details über die Vorgänge auf dem Frachter und der Drang, dessen Geheimnis zu lüften halten einen bis zum Schluss bei der Stange. Und dabei fliesst literweise Blut, Körperteile fliegen durch die engen Gänge und allerlei ekliges Getier stürzt sich aus dem Dunkeln heraus auf Isaac. Da kann man nicht mal in Ruhe die Schwerelosigkeit geniessen, die ab und an zum Lösen verdrehter Rätsel genutzt werden muss. Innovativ ist Isaacs Anzug, der den Spieler nicht nur mit relevanten Informationen über Gesundheit und Munition versorgt, sondern mit einer feinen blauen Linie auch immer genau anzeigt, welcher Weg als nächstes eingeschlagen werden muss. Technologie vom Feinsten.
DAS FAZIT fällt sehr gut aus. Dead Space ist der gelungene Versuch die bedrückende Atmosphäre von Filmen wie Alien, Event Horizon und Sunshine in einem Spiel zu verpacken. Dinge, wie ein omnipräsentes HUD wurden vollständig entfernt, als wollte man dem Spieler alles nehmen, was sagen könnte “Beruhige dich, ich bin nur ein Spiel”. Das und der größtenteils auf Funkverkehr beschränkte Kontakt zu anderen Charakteren im Spiel verstärkt das beklemmende Gefühl der Isolation. Für Freunde des Survival- und Sience Fiction Horrors ist Dead Space eine schiere Offenbarung.
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hört sich gut an, werde ich auch mal antesten.
Ist das bei Pic3 etwa ein Clever&Smart Zitat? :-)
So ist es :D